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KTZV Eschenbach
Bewertung Meisterschaftsfeier

Superzeugnisse auch für Geflügel

Eschenbach. (do) Über die Bestnote „vorzüglich“ (3 mal) und „eine noch nie dagewesene Höchstzahl an Bewertungen mit der Note „hervorragend“ (38 mal) freute sich Werner Kennel junior als Ausstellungsleiter der Geflügelschau. Zufrieden war er auch mit den weiteren „Zeugnissen“. Besonders das „sehr gut“ für 201 Tiere sei ein bemerkenswertes Ergebnis. Mit den guten Noten der Richter gewannen die Züchter 13 Landes-, Bezirks- und Kreisverbandspreise, 33 Ehrenpreise und 102 Zuschlagspreise.

■ Bester Taubenzüchter des Jahres 2011 ist Roland Holzmann. Bei der Ermittlung des Vereinsmeisters kam Holzmann auf 575 Punkte und sicherte sich mit diesem Ergebnis den Titel. Mit drei  Punkten weniger wurde Erich Raß zweiter Vereinsmeister. Den begehrten Wanderpokal konnte Christian Kraus in Empfang nehmen. Als Jugendlicher hat Leon Kraus die besten Tauben im Schlag. Er wurde Vereins-Jugendmeister vor Julia Dobmeier, Bettina Dobmeier und Sebastian Plössner. Zahlreiche Verbandsprämien ergänzten die Meisterehrung.

■ Im Groß- und Wassergeflügel sind die Tiere von Ausstellungsleiter Werner Kennel junior zurzeit das Maß aller Züchter. Sein Federvieh kam auf 568 Punkte. Dies bedeutete den ersten Platz bei der Vereinsmeisterschaft. Auch der Vizetitel bleibt in der Familie. Ihn gewann Ehefrau Annegret Kennel. Der Gewinn des Wanderpokals durch Annegret Kennel vervollständigt die Titelsammlung.

■ Erfolgreich war Werner Kennel junior des Weiteren in der Hühner- und Zwerghühnerzucht. Auch in dieser Vereinssparte gewann er den Meistertitel vor ThomasWalter. Der Wanderpokal ging an Holger Kirschsieper. Früh übt sich. Der Nachwuchs der Familie Kennel eifert den Eltern nach. Luke, Kai und Yan errangen bei den Meisterschaften der Vereinsjugend für ihre Hühner-, Zwerghühner-, Enten- und Perlhuhn- Züchtungen die Plätze eins bis drei. Zoe Kirschsieper sicherte sich den vierten Platz vor Christof Rupprecht. Für den begeisterten Nachwuchs gab es ferner Ehrenpreise, Prämien und Jugendplaketten bis hinauf zur Landesverbandsebene.

 
Meisterschaftsfeier

Zeitungsbericht vom 20. Dezember 2011

 

Spitzentiere in fast jedem Stall

 

Eschenbacher Kleintierzüchter freuen sich über vorzügliche Bewertungen

 

Eschenbach. (do) „Dresdener braun!“ Günther Jauch und seine Kandidaten hätten in der Quizsendung „Wer wird Millionär?“ mit dieser Bezeichnung bestimmt ihre liebe Not. Handelt es sich um die berühmten Dresdener Stollen oder um eine Konkurrenz zum Nürnberger Lebkuchen oder vielleicht doch um eine Dresdener Kaffeespezialität? Da könnte ein Telefonjoker weiterhelfen. Vielleicht Werner Kennel in Eschenbach? Nein, nein. Der ist kein Konditor, sondern Kleintierzüchter und Vorsitzender des Eschenbacher Vereins. Werner Kennel weiß: „Das Dresdener braun gehört in einen Hühnerstall. Es handelt sich um rassiges Federvieh.“ Im Hühnerstall oder im Freilauf sind auch das Deutsche Reichshuhn, federfüßige oder holländische Zwerge, Holländer Weißhauben, Zwergwyandotten und „Drei Farbenschläge von Zwergorpington“ zu bestaunen. All das schokobraune, schwarz oder orange gebänderte, blaugesäumte oder goldhalsige Federvieh war vor zwei Wochen hinter Gittern bei der Lokalschau des Kleintierzuchtvereins Eschenbach zu betrachten. Zur umfassenden Kleintierausstellung gehörten aber auch die Kategorien Groß- und Wassergeflügel, die Sparten Zwerghühner und Tauben und eine Kaninchenschau. Nur noch „Spanisch“ verstand der Nichtfachmann bei den Bezeichnungen für 18 Rassen in 37 Farbschlägen beim Geflügel und bei den Namen der Rassekaninchen. Acht Preisrichter des Bayerischen Landesverbandes der Kleintierzüchter gaben bei der Leistungsschau der Eschenbacher Züchter für 302 Gänse, Enten, Perl- und Zwerghühner, Texaner, Steigerkröpfer, Lux- und Schautauben, King Schwarz und Show-Racer sowie im Bereich Kaninchen für 77 Deutsche Riesen, Deutsche Großsilber, Wiener und Zwergwidder ihre Bewertung ab. Die Benotungen der Gutachter spiegelten sich am Samstagabend bei der Meisterschaftsfeier des Vereins in Meistertiteln, Pokalsiegern und Verbandspreisen wider.


In Anwesenheit von drittem Bürgermeister Klaus Lehl und Stadtverbandsvorsitzendem Vinzenz Dachauer würdigte zunächst der Ausstellungsleiter für Kaninchen, Josef Dötterl, auch im Namen von Florian Götz die Zuchterfolge der Mitglieder. Mit der Bestnote "vorzüglich“ (6 mal), dem Spitzenergebnis „hervorragend“ (14 mal) und einem „sehr gut“ (38 mal) sei die Bewertung durch die Preisrichter wieder zur vollsten Zufriedenheit der Züchter ausgefallen. Josef Dötterl verwies vor allem auf die überragende Beurteilung der Zuchtergebnisse von Florian Götz bei den Altzüchtern und von Andreas Marzi bei den Jugendlichen.


Titel für Eduard Kaufmann


Zu Meisterehren kam jedoch Eduard Kaufmann. Der in Moos wohnende Züchter gewann mit seinen schwarzen und grauen Wienern knapp vor Anton Fichtl. Eduard Kaufmann gewann auch den Wanderpokal und eine Kreisverbandsprämie. Den Titel des Jugend-Vereinsmeisters gewann Andreas Marzi. Auch der Landesverbands-Ehrenpreis für Jungzüchter ging an Marzi. Prämien auf Landesverbands- und Bezirksverbandsebene gewann Florian Götz für seine Deutschen Riesen weiß.


Ein Superjahr


Einig waren sich die Ausstellungsleiter Josef Dötterl und Werner Kennel Junior nach der Ehrung: „Die Zuchterfolge 2011 waren Spitze.“ und Vorsitzender Werner Kennel bestätigte: „In den Ställen gibt es gute Zucht.“ Die Erleichterung war dem langjährigen Vorsitzenden anzumerken. „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in den letzten zwei Jahren ist der Verein stärker denn je“, stellte Werner Kennel fest. Das neue Vereinsheim sei dafür ein sichtbares Ausrufezeichen. Die Meisterschaftsfeier hatte traditionell mit einer Schmankerlbrotzeit begonnen. Mitglieder und Gäste wurden von Vereinswirt Einicher und Ehefrau mit sauren Bratwürsten verwöhnt. Die Spezialität gehört offenbar zu den bevorzugten Gerichten des Stadtverbandsvorsitzenden. Jedenfalls schwärmte Vinzenz Dachauer von der Delikatesse, übergab eine Spende, beglückwünschte den Verein zum neuen Heim und gratulierte den Züchtern zu ihren Erfolgen.

Idealisten am Werk


Dritter Bürgermeister Klaus Lehl entdeckte bei den Kleintierzüchtern Idealismus, Einsatzbereitschaft und Leidenschaft. Die tagtägliche Tierpflege bedeute viel Arbeit und viel Tierliebe, wusste der Stadtvertreter. Klaus Lehl gratulierte der Vorstandschaft um Werner Kennel sowie allen aktiven Mitgliedern zum neuen Schmuckstück am Birschlingweg, anerkannte die hervorragende Jugendarbeit und überreichte im Auftrag des Bürgermeisters einen Spendenbrief

Helle Freude haben die Kinder und Jugendlichen an ihrem Hobby. Für den
Nachwuchs gab es eine gesonderte Meisterschaftsehrung. Unser Bild zeigt
vorne von links Luke Kennel, Zoe Kirschsieper, Kai Kennel und Bettina Dobmeier.
Mitte von links Julia Dobmeier, Leon Kraus, Christopher Rupprecht
und Yan Kennel. Dritte Reihe von links Jugendleiter Peter Dörner, Andreas
Marzi und Vorsitzender Werner Kennel. Bild: do

 

In neuen Räumlichkeiten lässt es sich noch schöner feiern. Deshalb bestand bei der Meisterschaftsehrung des
Kleintierzuchtvereins Eschenbach doppelter Grund zur Freude. Ein neues Zuhause und große Zuchterfolge: Vorstand
und aktive Mitglieder sind glücklich. Unser Bild zeigt die erfolgreichen Züchter mit den Ehrengästen, von
links: Stadtverbandsvorsitzender Vinzenz Dachauer, Ausstellungsleiter Josef Dötterl, Annegret Kennel, dritter Bürgermeister
Klaus Lehl, Roland Holzmann, Ausstellungsleiter Werner Kennel jun., Erich Raß, Thomas Walter, Karl
Schraml und Eduard Kaufmann. Bild: do

 
Weihnachtsbasteln-Zeitungsbericht

Weihnachtsbasteln - Bericht "Der Neue Tag" vom Montag, 12. Dezember 2011