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KTZV Eschenbach
Zeitungsbericht vom 02-04-12

Neues Heim in frischen Farben

Eschenbacher Kleintierzüchter stolz auf ihren Blickfang – Nach Außenarbeiten steht Eröffnung an

Eschenbach. (do) In der Farbe „Aprikose“ strahlt das neue Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins Eschenbach den Besuchern entgegen. In den vergangenen Tagen verwandelten die Maler der Firma Frohnhöfer das Gebäude zu einem Blickfang für die große Züchtergemeinde und ihre Gäste. Vorsitzender Werner Kennel und
mit ihm der Vorstand blickten voller Genugtuung auf die gewaltigen Anstrengungen, die mit dem Neubau verbunden waren. Nur noch die Pflasterarbeiten rund um das Haus
und Ausbesserungen des Parkplatzes stehen in den nächsten Wochen an.

 

„Dann können wir Einweihung feiern“,  verkündete der Vorsitzende. Den Festkalender des Stadtverbandes hat Kennel schon durchgesehen. „Da bleiben für eine würdige Eröffnung nur noch wenige Termine“. Bereits in Betrieb Längst wird aber das schmucke Heim schon inoffiziell genutzt. In der lichtdurchfluteten Ausstellungshalle haben
sich schon wieder Taubenmärkte  und Lokalschauen bewährt und inder neuen Gaststätte ist wieder die von den Züchtern und Gästen so geschätzte kameradschaftliche  Atmosphäre eingekehrt.

 

Auch die gastronomische Einrichtung ist wieder komplett. Der Zufall wollte es, dass der Stadt die rustikale Möblierung ihres Rußweiherrestaurants zur Verfügung stand. „Die passte  wie angemessen in unseren Gastraum“, bemerkte der Vorstand und  dankte den Verantwortlichen der  Stadt. „Recht zäh angelaufen ist die Baustein- Aktion zur  Restfinanzierung“, bedauert Kennel. Der Verein erhofft sich von Mitgliedern und Freunden eine „milde Gabe“ in Höhe von 50 Euro als Spende oder als zinslosen Kredit. Werner Kennel bittet deshalb alle Anhänger der Kleintierzucht, mit ihrem Beitrag die Tierschutzaufgabe des Vereins zu unterstützen.

Die Mitglieder des Kleintierzuchtvereins Eschenbach sind stolz auf ihr neues Vereinsheim.

In der vergangenen Woche brachten die Maler der Firma Frohnhöfer das Haus in der Farbe  „Aprikose“ zum Leuchten.

Die offizielle Inbetriebnahme ist für den Sommer geplant. Bild: do

 
Zeitungsbericht vom 14-02-2012

„Wir haben Großes geleistet“


Kleintierzüchter: Neubau des Vereinsheimes ein finanzieller und personeller Kraftakt

Eschenbach. (do) Die Kasse ist fast leer. Doch Sorgenfalten gibt es in den Gesichtern der Kleintierzüchter deshalb nicht. Im Gegenteil: Der Verein ist stolz auf das Geleistete und dankbar zugleich. Innerhalb weniger Monate schufen sich die Züchter nach dem Großbrand im Januar 2010 im Sommer vergangenen Jahres an   alter Stelle ein neues Zuhause. Ein finanzieller Kraftakt war dabei zu bewältigen. Gefragt war aber auch – bei den Arbeitseinsätzen – der Idealismus der Mitglieder. „Da hätten es durchaus ein paar Helfer mehr sein können“, grummelte Vorsitzender
Werner Kennel in der Jahreshauptversammlung.

Trotzdem ist er glücklich: „Wir haben mit dem Neubau des Vereinsheimes Großes geleistet.“ Und so legte Kennel auch in seinem Jahresrückblick den Schwerpunkt auf den Neubau des Züchterheimes.

„Das Vereinsjahr 2011 stand ganz im Zeichen dieser Baumaßnahme“, erklärte er. Das Motto „Unser Verein darf nicht sterben“ habe  sprichwörtlich viele Mitglieder dazu bewegt, den Neuanfang zu wagen.

Gut angelegtes Geld

Der Vorsitzende schilderte die einzelnen Bauphasen, dankte der Helferschar für die vielen hundert Arbeitsstunden für Gottes Lohn und appellierte an die Mitglieder, in ihrer „Opferbereitschaft“ nicht nachzulassen. „Wir brauchen Euch, das Heim ist noch nicht fertig“, sagte Kennel und verwies unter anderem auf den Außenputz  und auf Restarbeiten im Innenbereich. „Das alles kostet uns noch Geld  und Arbeit“, resümierte der Vorsitzende. Doch Werner Kennel weiß als Optimist: „Auch mit leerem Beutel  gelingen große Sprünge“. Rund 220 000 Euro hat der Verein in den Neubau investiert. Dies sei gut angelegtes Geld, merkte der Vorsitzende an.

Den Umfang der Großinvestition bestätigte Rupert Lindner. In Vertretung des verhinderten Schatzmeisters Christian Kraus erstattete der stellvertretende Vereinskassier umfassend Bericht. Gelassen nahmen die Mitglieder seine Verlustmeldung auf: „Das Minus beträgt im Vereinsjahr 2011 7911 Euro.“ Die Mehrausgaben begründete Lindner mit den Investitionen in das neue Züchterheim.
Beispielloses Engagement Stellvertretender Vorsitzender Peter Dörner machte sich zum Sprecher aller Mitglieder, als er feststellte, dass ohne Werner Kennel kein neues Vereinsheim entstanden wäre. Begleitet von starkem Beifall dankte er dem seit nunmehr 37 Jahren amtierenden  Vorsitzenden für das beispiellose Engagement. In seinen Dank schloss Dörner Ehefrau Christine Kennel ein: „Sie hat die Helfer jeden Tag liebevoll bekocht“.

Vor den Neuwahlen (siehe Info-Kasten) ergriff Robert Dotzauer als Wahlvorstand das Wort. Er vermisste die Präsenz der Stadt und des Stadtverbandes bei der Jahreshauptversammlung: „Bei drei Bürgermeistern und zwei Stadtverbandsvorsitzenden hätte sich wenigstens einer die Zeit nehmen  können, bei einer so wichtigen Versammlung mit Neuwahlen und Mitgliederehrungen da zu sein“, rügte er. „Vielleicht fällt dafür die obligatorische Vereinsspende größer aus hoffte Dotzauer

Neue Vorstandschaft

Auf ihren bewährten Vorstand bauen die Mitglieder des Kleintierzuchtvereins Eschenbach auch weiterhin: In der Jahreshauptversammlung bestätigten sie die Führungsriege um den seit 1975 amtierenden Vorsitzenden Werner Kennel (vorne, Dritter von rechts). In den Sparten übernehmen zum Teil neue Gesichter Verantwortung: Sandra Dobmeier (vorne, Zweite von links) als stellvertretende Jugendleiterin Hühner, Wolfgang Dobmeier (hinten, links) als Jugendobmann Geflügel und Florian Götz (hinten, Zweiter von rechts) als Jugendobmann sowie stellvertretender
Ausstellungsleiter Kaninchen.

Führungswechsel in den Nachwuchssparten

In offener Abstimmung bestätigten  die Mitglieder „ihren Werner“ einstimmig
für weitere drei Jahre im Amt des Vorsitzenden. „Dann komme ich auf 40 Dienstjahre, das wird dann schon reichen“, erklärte Kennel bewegt. Auch die weiteren Mitglieder des engeren Vorstands erklärten sich bereit, in ihren bisherigen Ämtern den Verein weiter zu unterstützen. Einstimmig wählten die Kleintierzüchter deshalb auch Peter Dörner als stellvertretenden Vorsitzenden,
Christian Kraus als Schatzmeister, Rupert Lindner als stellvertretenden Kassier, Annegret Kennel als Schriftführerin und Werner Kennel junior als ihren Stellvertreter wieder. Die Kasse prüfen wie bisher Holger Kirschsieper und Peter Ackermann. Ein Führungswechsel vollzog sich im Bereich der Nachwuchssparten.

Florian Götz übernimmt die Verantwortung als Jugendobmann Kaninchen (bisher Peter Dörner), Stellvertreter bleibt Wolfgang Dobmeier. Er leitet zugleich zusammen mit Sandra Dobmeier als Jugendobmann die Sparte Geflügel. Die Jugendlichen im Ziergeflügelbereich führt wie bisher Patrick Kirschsieper an, der gleichzeitig Ausstellungsleiter für Ziergeflügel ist. Erfahrene Züchter bleiben dem Kleintierzuchtverein als Ausstellungsleiter erhalten. Werner Kennel
junior organisiert wie bisher mit Peter Dörner und Wolfgang Dobmeier (neu) die Geflügelausstellungen. Für die Kaninchenausstellungen übernimmt Josef Dötterl weiter die Verantwortung. Florian Götz löst die stellvertretende Ausstellungsleiterin Elisabeth König ab. Großen Wert legt der Verein auf seine Zuchterfolge. Wie bisher geben  Wolfgang Dobmeier (Tauben),Patrick Kirschsieper (Hühner), Thomas Schwarze (Ziergeflügel) und Josef Dötterl (Kaninchen) als Zuchtwarte ihre großen Erfahrungen an die Mitglieder weiter. Zuchtbuchführer für Kaninchen ist weiterhin Anton Fichtl. Die Aufgabe des Tätowiermeisters für Kaninchen bleibt in den Händen von Peter Ackermann und Florian Götz.

Als Ringbuchführer bestätigten die Kleinzierzüchter Jürgen Einicher. Werner Kennel junior kümmert sich um die Gerätschaften des Vereins. Im Zeitalter der Computer gehören zum erweiterten Vorstand auch EDV-Administratoren. Anstelle von Robert Kraus erledigen nun Christian Kraus und Annegret Kennel
die Arbeit am PC. (do)

 
Zeitungsbericht vom 15-02-2012

 

„Vorbild für Freunde der Kleintierzucht“


Verein ernennt Xaver Graser zum Ehrenmitglied

Eschenbach. (do) Xaver Graser ist neues Ehrenmitglied des Kleintierzuchtvereins.
Mit der Auszeichnung honoriert der Vorstand den jahrzehntelangen Einsatz des Pressathers und seine züchterischen Leistungen. „Xaver Graser war und ist ein Vorbild für alle Freunde der Kleintierzucht“, sagte Vorsitzender Werner Kennel, als er in der Jahreshauptversammlung die Ehrenurkunde überreichte. Er lobte ferner die großen Verdienste des neuen Ehrenmitglieds um das Züchterheim. Die Jahreshauptversammlung beendete Vorsitzender Werner Kennel mit einem Appell an die Mitglieder und alle Freunde des Kleintierzuchtvereins. Er bat sie, zur Restfinanzierung des neuen Züchterheimes den Verein mit einem 50-Euro- austein
zu unterstützen.

Auf Wunsch werde der Betrag nach zwei Jahren zurückerstattet. Der Verein bittet um Überweisungen auf  sein Konto 7108605 bei der Raiffeisenbank
(BLZ 753 60011), Vermerk „Baustein Züchterheim“.

Neues Ehremitglied Xaver Graser

Der Kleintierzuchtverein hat ein neues Ehrenmitglied: Xaver Graser (links).
Vorsitzender Werner Kennel überreichte die Ernennungsurkunde. Damit
würdigte der Verein Grasers große Verdienste um die Kleintierzucht und
seine Unterstützung beim Bau des Züchterheimes

 
Zeitungsbericht vom 16-02-2012

Mit Prachtstücken zu Titeln


Kleintierzüchter mit Tauben und Ziergeflügel vier Mal Bayerischer Meister

Eschenbach. (do) „Wir haben wieder einen Bayerischen Meister“, verkündete Tauben-Zuchtwart Wolfgang Dobmeier in der Jahreshauptversammlung der Kleintierzüchter stolz: Günther Rieger wiederholte bei der Bayerischen  Landesgeflügelschau in Kulmbach seinen spektakulären Erfolg aus dem Vorjahr. Mit 15 Deutschen Schautauben in blau mit schwarzen Binden machte der Züchter aus Kirchenthumbach dem guten Ruf des Kleintierzuchtvereins alle Ehre.

Wolfgang Dobmeier berichtete außerdem von Spitzenbenotungen des Züchterfreundes Roland Holzmann bei der „Bayerischen“ für elf Deutsche Schautauben imgescheckten Farbschlag. Der Tauben-Zuchtwart würdigte danach die glänzenden Ergebnisse der Mitglieder bei der Kreisgeflügelschau  in Neustadt/WN, bei der Oberpfälzer Bezirksgeflügelschau in Plößberg und bei der Hauptsonderschau für Texanertauben in Hofheim. Xaver Graser, die Jungzüchterinnen Bettina und Julia Dobmeier sowie Christian Kraus schnitten mit ihren Tieren hervorragend ab, erklärte Dobmeier.

„Hohe Anerkennung“

Zur Bayerischen Schautauben- Sonderschau in Maxhütte-Haidhof fuhren ebenfalls Züchter. „Auch bei dieser landesweiten Ausstellung fanden die Züchtungen der Eschenbacher beim Fachpublikum hohe Anerkennung“, merkte der Zuchtwart an. Weitere Bayerische Meister vermeldete Thomas Schwarze. Der Zuchtwart für Ziergeflügel informierte über die Zuchterfolge von Patrick Kirschsieper, Harald Schmid und Thomas Schwarze. „Alle drei haben mit ihren Tieren bei der Bayerischen Meisterschaft in Neudrossenfeld den ersten Platz belegt.“ Der Ziergeflügelwart ist darauf mächtig stolz. Auch mit weiteren „Kollektionen“ seien gute Platzierungen erreicht worden.

Bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Salzuflen hätten die Mitglieder ebenfalls mit guten Ergebnissen geglänzt. Geflügel-Zuchtwart Patrick Kirschsieper blickte auf die Bayerische Landesschau, die Bezirksgeflügelschau in Plößberg und die reisgeflügelschau  in Neustadt/WN zurück. Auch  seine Erfolgsbilanz honorierten die  Mitglieder mit viel Beifall. Fränkische Landgänse, Wyandotten, Warzenenten, Deutsches Reichshuhn und Dresdner Braun gehörten bei allen Schauen zu den Prachtstücken, freute sich der Zuchtwart. Bei der Begutachtung habe es entsprechende Zeugnisse bis hin zur Bestnote „hervorragend“ gegeben. Kirschsieper gratulierte besonders der Familie Werner Kennel junior sowie Holger Kirschsieper zum erfolgreichen Abschneiden.

Zwei Titel in Waidhaus

Als Jugendobmann für Kaninchen gab Peter Dörner eine weitere Erfolgsmeldung bekannt. „Die Bezirksschau in Waidhaus brachte für zwei Aussteller aus Eschenbach einen Riesenerfolg.“ Dörner gratulierte Anton Fichtl zur Bezirksmeisterschaft für seine Kaninchensammlung Groß Silber schwarz. Bei den Jungzüchtern gewann Andreas Marzi mit der Rasse Graue Wiener den Titel. In seiner Eigenschaft als Jugendobmann  Geflügel und Tauben verwies Wolfgang Dobmeier auf die Aktivitäten im Bereich der Jugendarbeit, darunter das Adventsbasteln im neuen  Züchterheim: „22 Kinder und Jugendliche erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag.“



Mit Ehrennadeln in Gold und Silber und Urkunden des Verbandes Bayerischer Rassegeflügelzüchter wurden in der Jahreshauptversammlung des Kleintierzuchtvereins langjährige und verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Unser Bild zeigt (vorne, von links) stellvertretenden Vorsitzenden Peter Dörner, die „Gold-Geehrten“ Wolfgang Hann, Erich Raß und Patrick Kirschsieper und Vorsitzenden Werner Kennel sowie (hinten, von links) die „Silber-Züchter“ Thomas
Braunschläger, Max Hesl und Josef Wagner. Bild: do

Gold und Silber


Zu den Schwerpunkten der Jahreshauptversammlung  gehörte die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder. Die Vorsitzenden Werner Kennel und Peter Dörner überreichten 14 Züchterfreunden Urkunden und Ehrennadeln des Verbandes Bayerischer Rassegeflügelzüchter. Die Auszeichnung in Gold erhielten  Sabine Dötterl (Berndorf), Wolfgang Hann (Eschenbach), Patrick Kirschsieper (Grafenwöhr) sowie Gerlinde und Matthias Lindner (Eschenbach). Mit dem Ehrenzeichen in Silber wurden ausgezeichnet: Alfons Bösl (Eschenbach), Thomas Braunschläger (Parkstein), Max Hesl (Eschenbach), Alfons Plössner (Troschelhammer), Alexander Sporr (Eschenbach), Josef Wagner (Dießfurt), Wolfgang Witt (Grafenwöhr), Matthias Wöhrl (Fichtelberg) und Horst Zinn (Grafenwöhr).
(do)